Mittwoch, 16. Oktober 2013
Warum glücklich statt einfach nur normal? von Jeanette Winterson
Lieber Nachbar Oli, bevor du meinen Blog löschst, hier nach langer Pause das beste Buch des Sommers: "Warum glücklich statt einfach nur normal?" ist die intellektuelle Version des Buches: "Die schärfsten Gerichte der tatarischen Küche". Jeannette Winterson erzählt autobiographisch über ihre Kindheit als Adoptivtochter der religiös besessenen "Frau Winterson". Das Buch erzählt von den endlosen Stunden der Protagonistin eingeschlossen im Kohlekeller und ausgeschlossen auf der Haustreppe. Es erzählt aber auch von der Suche nach der leiblichen Mutter und der Aussöhnung mit der eigenen Geschichte. Das Buch, aussergewöhnlich reflektiert und mit fantastischem Sprachwitz, legt man ungern aus der Hand, bevor man es nicht ausgelesen hat.
Donnerstag, 28. Februar 2013
Überlebensgross von Mark Watson
Endlich mal wieder ein Buch, das chronologisch durcherzählt wird, von der Kindheit an, über die Ehe, bis zum Tod. Ein richtiger Schmöker also. Es geht um die grosse Liebe und das kleine Leben, es geht um die überlebensgrosse Schwester Victoria, angehimmelt vom kleinen Bruder Dominic, und es geht um ihre Familie, in der nicht viel geredet wird, in der aber dann viel Verborgenes doch noch ans Licht kommt.
Dominic Kitchen ist ein Hochzeitsfotograf, der jedes Wochenende den vermeintlich glücklichsten Augenblick eines Paares festhält, der aber gleichzeitig sein eigenes Glück allzu leichtfertig aufs Spiel setzt. Victoria wird die unglückliche Frau eines berühmten Cricketspielers. Die Beziehung der zwei Geschwister ist verstörend eng und erst am Ende finden die zwei einen Weg, damit umzugehen.
Dominic Kitchen ist ein Hochzeitsfotograf, der jedes Wochenende den vermeintlich glücklichsten Augenblick eines Paares festhält, der aber gleichzeitig sein eigenes Glück allzu leichtfertig aufs Spiel setzt. Victoria wird die unglückliche Frau eines berühmten Cricketspielers. Die Beziehung der zwei Geschwister ist verstörend eng und erst am Ende finden die zwei einen Weg, damit umzugehen.
Sonntag, 20. Januar 2013
Die Liebe in groben Zügen von Bodo Kirchhoff
670 Seiten Bodo Kirchhoff - und der Gedanke, dass er sich auch kürzer hätte fassen können.
Das Buch handelt von einem älteren Ehepaar mit gehobenem Lebensstil (Wohnung in Frankfurt und Haus am See in Italien) und Kosenamen, mit einem stabilen Freundeskreis, regelmässigen Essenseinladungen, einer verwöhnten Tochter und hin und wieder einer Affäre. Beide, Renz und Vila, begegnen nun der Liebe ausserhalb der Ehe noch einmal in ihrem vollen Ernst: Renz' Liebe stirbt an Krebs, Vila möchte für Bühl ihren Mann, Renz, verlassen. Parallel dazu erzählt Bodo Kirchhoff die Geschichte des heiligen Franz von Assisi und seiner Klara: Eine übermenschliche, spirituelle Liebe.
Vor diesem Hintergrund wird die Ehe betrachtet, seziert und demontiert und zeigt sich am Ende dann doch als sehr stabiles Gebilde, als Haus mit Keller und festen Mauern, das auch nach dem letzten grossen Sturm nicht zusammenfällt.
Sehr pointiert geschrieben von Kirchhoff mit sehr viel Altersweisheit, sehr intelligent und sehr witzig, und doch lebt das Buch nicht, es reisst nicht mit, so dass die 670 Seiten teilweise zur rechten Herausforderung werden.
Das Buch handelt von einem älteren Ehepaar mit gehobenem Lebensstil (Wohnung in Frankfurt und Haus am See in Italien) und Kosenamen, mit einem stabilen Freundeskreis, regelmässigen Essenseinladungen, einer verwöhnten Tochter und hin und wieder einer Affäre. Beide, Renz und Vila, begegnen nun der Liebe ausserhalb der Ehe noch einmal in ihrem vollen Ernst: Renz' Liebe stirbt an Krebs, Vila möchte für Bühl ihren Mann, Renz, verlassen. Parallel dazu erzählt Bodo Kirchhoff die Geschichte des heiligen Franz von Assisi und seiner Klara: Eine übermenschliche, spirituelle Liebe.
Vor diesem Hintergrund wird die Ehe betrachtet, seziert und demontiert und zeigt sich am Ende dann doch als sehr stabiles Gebilde, als Haus mit Keller und festen Mauern, das auch nach dem letzten grossen Sturm nicht zusammenfällt.
Sehr pointiert geschrieben von Kirchhoff mit sehr viel Altersweisheit, sehr intelligent und sehr witzig, und doch lebt das Buch nicht, es reisst nicht mit, so dass die 670 Seiten teilweise zur rechten Herausforderung werden.
Donnerstag, 13. Dezember 2012
Eskimo Limon 9 von Sarah Diehl
Eine jüdische Familie, Vater, Mutter und der elfjährige Sohn ziehen von Tel Aviv in die hessische Provinz, nach Niederbrechen. Der recht unbeholfene Umgang der Dorfbewohner mit den Zuzügern und der genauso unbeholfene Umgang der Familie mit den Dorfbewohnern wird von den Kritikern als "Culture-Clash der besonderen Art" gefeiert. Die Frau, Ziggy, setzt sich dann auch intensiv und sehr theoretisch mit ihrer Situation und beiden Kulturen auseinander, Mann und Sohn bleiben jedoch Nebenfiguren. Die Beziehung innerhalb der Familie wird nicht ausgeleuchtet, auch die Beziehung Ziggys zu einem aufgeschlossenen Rentner des Dorfes bleibt innerhalb des theoretischen Diskurs und dadurch seltsam emotionslos. Nach 315 Seiten intellektuell hochgehaltener Hausfrauenlangeweile trennt sich Ziggy von ihrem Mann und ihrer neuen Heimat und geht zurück nach Israel.
Es gibt zu diesem Buch auch andere Stimmen, der Spiegel zum Beispiel ist sehr entzückt: Sarah Diehl (hat) einen entzückenden, popkulturell versierten Roman über Identitäten und Heimweh geschrieben. Weil (sie) auch eine gute Erzählerin ist, kommen in dieser Geschichte keine theoretischen Einordnungen, sondern Bienenstich und Sid Vicious vor... Denn das ist das entzückendste an diesem Roman: Diehls Faible für Populär- und Alltagskultur, das schon im Titel anklingt.
Eine Preisfrage zum Schluss: Was bedeutet Eskimo Limon?
Es gibt zu diesem Buch auch andere Stimmen, der Spiegel zum Beispiel ist sehr entzückt: Sarah Diehl (hat) einen entzückenden, popkulturell versierten Roman über Identitäten und Heimweh geschrieben. Weil (sie) auch eine gute Erzählerin ist, kommen in dieser Geschichte keine theoretischen Einordnungen, sondern Bienenstich und Sid Vicious vor... Denn das ist das entzückendste an diesem Roman: Diehls Faible für Populär- und Alltagskultur, das schon im Titel anklingt.
Eine Preisfrage zum Schluss: Was bedeutet Eskimo Limon?
Montag, 19. November 2012
nackt schwimmen von Carla Guelfenbein
Nackt schwammen die beiden Freundinnen Morgana und Sophie und beide rufen sich im Buch die Erinnerung daran wach. Übertragen beschreibt es auch die sehr enge, hüllenlose, fast erotische Beziehung der beiden Mädchen, beide schwimmend auch im Leben, Sophie, die Vogelkäfige in Kunstobjekte verwandelt und Morgana, die ihr dazu die Gedichte liefert. In diese Symbiose wird Sophies Vater hineingezogen, als Vater von Sophie, als heimlicher Liebhaber von Morgana.
Die Geschichte spielt vor dem Hintergrund des Militärputsches gegen Salvador Allende in Chile. Die äussere, politische Gewalt und Zerstörung vermischt sich unaufhaltsam mit den Kräften im Inneren, die das Bündnis der drei sprengen werden.
Ein poetisches, ein traurigschönes Buch, klingend übersetzt von Angelica Ammar (Die Zeit der grünen Mandeln). Allein die Überschriften dürfen nicht überlesen werden:
Engelssprung ; Du, zum Brustbein; Traurigglücklichsein; Die Unendlichkeit ist immer blau.
Die Geschichte spielt vor dem Hintergrund des Militärputsches gegen Salvador Allende in Chile. Die äussere, politische Gewalt und Zerstörung vermischt sich unaufhaltsam mit den Kräften im Inneren, die das Bündnis der drei sprengen werden.
Ein poetisches, ein traurigschönes Buch, klingend übersetzt von Angelica Ammar (Die Zeit der grünen Mandeln). Allein die Überschriften dürfen nicht überlesen werden:
Engelssprung ; Du, zum Brustbein; Traurigglücklichsein; Die Unendlichkeit ist immer blau.
Donnerstag, 15. November 2012
Lola Bensky von Lily Brett
Das Buch "Einfach so" von Lily Brett habe ich geliebt. Es erzählt die Geschichte einer sehr neurotischen Frau, die in New York lebt. Sie ist die Tochter jüdischer Eltern, die den Holocaust überlebt haben und sie trägt schwer an der Last dieses Erbes. Die scharfsichtige und dabei komische Art der Protagonistin, das Leben vor diesem Hintergrund zu beobachten und zu kommentieren, macht die Besonderheit dieses Buches aus. Der neue Roman handelt nun wieder von viel Autobiographischem, Lola Bensky ist eine Reporterin aus Australien, die in London und New York Interviews mit Musikern führt und deren Leben bestimmt wird von den wiederkehrenden Themen Holocaust, Übergewicht, falsche Wimpern, falscher Mann und Mr. Someone else, richtiger Mann. Nebenbei erfährt man viele Anekdoten dieser Stars der Sixties, diese könnten allerdings auch frei erfunden sein.
Fazit: Auf jeden Fall "Einfach so" lesen, "Lola Bensky" muss man dann nicht mehr unbedingt lesen.
Fazit: Auf jeden Fall "Einfach so" lesen, "Lola Bensky" muss man dann nicht mehr unbedingt lesen.
Herr Merse bricht auf von Karin Nohr
Wenn Psychoanalytiker Bücher schreiben, und die Psychoanalyse selbst zum Thema machen, kann das sehr spannend sein (Irvin Yalom: "Die rote Couch", "Und Nietzsche weinte"). Wenn allerdings eine Analyse in Romanform umgearbeitet wird und sehr viel mit Bildern und Symbolen gearbeitet wird, wirkt das aufgesetzt und angestrengt, wie es in dem Buch von Karin Nohr der Fall ist. Herr Merse, der von seiner Frau getrennt lebt, macht Urlaub auf Sylt im Ferienhaus seiner Schwester und verliebt sich heftigst, unreflektiert und endgültig in Frau Luner, die mit ihren Kindern am gleichen Ort Urlaub macht. Frau Luner hört ihm zu, seine Ex, seine Schwester und die Nachbarin hingegen sind alle übermächtig und bevormundend. Herr Merse erfährt in diesem Urlaub dann auch einiges über sein Leben, aber dabei verheddert er sich schliesslich so sehr, dass er keinen Ausweg mehr sieht.
Ein Buch mit Wortwitz, aber etwas mühsam zu lesen.
Ein Buch mit Wortwitz, aber etwas mühsam zu lesen.
Mittwoch, 3. Oktober 2012
Mit Haut und Haaren von Arnon Grünberg
Arnon Grünberg war auch schon mal besser. Bissiger, scharfzüngiger, provozierender. Nun schreibt er fast 700 Seiten über Beziehungen, die an der Oberfläche dümpeln. Allen voran der Protagonist, Roland Oberstein, der sich selbst als herausragenden Wissenschaftler sieht und am liebsten sich ganz der Wissenschaft widmen möchte. Ungeachtet dessen häuft er Frauenbekanntschaften an, eine Ex-Frau, eine Freundin, eine Kongressbekanntschaft, eine Affäre und eine Wettfreundin, alle diese Frauen haben auch wieder Männer, Freunde, Bekanntschaften, Affären. Doch nichts geht ans Herz, es sind teflonbeschichtete Figuren, nicht angreifbar, nicht fassbar, nicht entflammbar. "Undurchschaubar bist du, Roland Oberstein", sagt sie. "Undurchschaubar, ein kalter Fisch." Ja, und uninteressant.
Lieber lesen: Phantomschmerz, Blauer Montag, Tirza.
Lieber lesen: Phantomschmerz, Blauer Montag, Tirza.
Mittwoch, 12. September 2012
Der Hals der Giraffe von Judith Schalansky
Zunächst: Judith Schalanskys Bücher sind extrem schön illustriert. Das macht sie selbst. Bekannt geworden ist sie durch das Buch "Atlas der abgelegenen Inseln. Fünfzig Inseln, auf denen ich nie war und niemals sein werde." Ein Buch, das man wahnsinnig gerne in die Hand nimmt, bestaunt und verschenkt, aber wahrscheinlich nie wirklich liest.
Im Roman "Der Hals der Giraffe" geht es um Inge Lohmark. Sie ist eine alternde, spröde Lehrerin am Charles-Darwin-Gymnasium in einer Kleinstadt in Vorpommern. Und unter dem Licht der Evolutionstheorie schaut sie sich ihr Leben an. Es gibt vieles, von dem sie nichts hält, unter anderem von Nähe, von Verständnis, von ihrem Mann. Die Tochter ist schon lange in Kalifornien und denkt nicht an die Arterhaltung. „Das tote Ende einer Entwicklung. Aber die Strauße sahen ihre Küken ja auch nie wieder. Im Tierreich kam man sonntags nicht zum Kaffeetrinken vorbei.“
Ein Bildungsroman, trocken und komisch, ein Muss für alle Lehrerzimmer und Biologen.
Im Roman "Der Hals der Giraffe" geht es um Inge Lohmark. Sie ist eine alternde, spröde Lehrerin am Charles-Darwin-Gymnasium in einer Kleinstadt in Vorpommern. Und unter dem Licht der Evolutionstheorie schaut sie sich ihr Leben an. Es gibt vieles, von dem sie nichts hält, unter anderem von Nähe, von Verständnis, von ihrem Mann. Die Tochter ist schon lange in Kalifornien und denkt nicht an die Arterhaltung. „Das tote Ende einer Entwicklung. Aber die Strauße sahen ihre Küken ja auch nie wieder. Im Tierreich kam man sonntags nicht zum Kaffeetrinken vorbei.“
Ein Bildungsroman, trocken und komisch, ein Muss für alle Lehrerzimmer und Biologen.
Montag, 10. September 2012
Fische füttern von Fabio Genovesi
Ein Jungenbuch. Ein Männerbuch. Es geht ums Angeln, Radfahren und das Heranwachsen in einem kleinen Dorf in der toskanischen Provinz.
In Fiorenzos Leben gab es zwei Schicksalsschläge: Der Verlust der rechten Hand beim Werfen eines selbstgebastelten Böllers und der Tod der Mutter. Seither gibt es in seinem Leben nur noch Männer: Sein Vater, ein angefressener Radrennfahrer und Trainer, der sich nicht mehr um den einhändigen Fiorenzo kümmert. Mirko, den Fiorenzos Vater entdeckt hat und den er nun stattdessen trainiert. Fiorenzos Heavy Metal Band, echte Jungs, die auf den Durchbruch warten. Die Rentner des Dorfes. Bis Tiziana in Fiorenzos Leben auftaucht, die nach ihrem Studium voller Idealismus die Jugendinfo des Dorfes übernommen hat. Und der Reigen beginnt.
... Also auch ein Frauenbuch.
In Fiorenzos Leben gab es zwei Schicksalsschläge: Der Verlust der rechten Hand beim Werfen eines selbstgebastelten Böllers und der Tod der Mutter. Seither gibt es in seinem Leben nur noch Männer: Sein Vater, ein angefressener Radrennfahrer und Trainer, der sich nicht mehr um den einhändigen Fiorenzo kümmert. Mirko, den Fiorenzos Vater entdeckt hat und den er nun stattdessen trainiert. Fiorenzos Heavy Metal Band, echte Jungs, die auf den Durchbruch warten. Die Rentner des Dorfes. Bis Tiziana in Fiorenzos Leben auftaucht, die nach ihrem Studium voller Idealismus die Jugendinfo des Dorfes übernommen hat. Und der Reigen beginnt.
... Also auch ein Frauenbuch.
Mittwoch, 27. Juni 2012
Schossgebete von Charlotte Roche
Wer meint, man müsse das Buch vielleicht mal gelesen haben: Nein, man muss nicht!!!
Sonntag, 10. Juni 2012
Der Russe ist einer, der Birken liebt von Olga Grjasnowa
Der Roman hat alle Zutaten, um die Kritiker dazu zu bringen, die Autorin als neuen weiblichen Star am Literatenhimmel zu feiern: Migrationshintergrund der Protagonistin und ihrer Freunde, Tablettenmissbrauch, etwas Homosexualität, etwas Prostitution, etwas Kindesmisshandlung, Hoffnungslosigkeit und einen schrägen Titel.
Mascha als Aserbaidschanerin und Jüdin lebt in Deutschland zusammen mit ihrem Freund Elias. Nachdem er an einer Fussballverletzung stirbt (!?) flieht sie nach Israel, um dort als Dolmetscherin zu arbeiten, doch Elias kann sie nicht vergessen. Sie hat zwei feste Beziehungspunkte, Sami, der in Beirut geborene Araber mit Schweizer Vater, ihr Freund vor Elias, und Cem, der türkisch-deutsche Dolmetscherkollege, ansonsten wirkt Mascha bindungsunfähig, heimatlos und haltlos. Der Roman läuft an vielen Stellen ins Leere und bleibt seelenlos.
Am 28.10.liest Olga Grjasnowa in Zürich:
http://www.zuerich-liest.ch/veranstaltung/olga-grjasnowa--der-russe-ist-einer-der-birken-liebt/
Mascha als Aserbaidschanerin und Jüdin lebt in Deutschland zusammen mit ihrem Freund Elias. Nachdem er an einer Fussballverletzung stirbt (!?) flieht sie nach Israel, um dort als Dolmetscherin zu arbeiten, doch Elias kann sie nicht vergessen. Sie hat zwei feste Beziehungspunkte, Sami, der in Beirut geborene Araber mit Schweizer Vater, ihr Freund vor Elias, und Cem, der türkisch-deutsche Dolmetscherkollege, ansonsten wirkt Mascha bindungsunfähig, heimatlos und haltlos. Der Roman läuft an vielen Stellen ins Leere und bleibt seelenlos.
Am 28.10.liest Olga Grjasnowa in Zürich:
http://www.zuerich-liest.ch/veranstaltung/olga-grjasnowa--der-russe-ist-einer-der-birken-liebt/
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